Fertige Filme

Seit unserem ersten preisgekrönten Kurztrickfilm "Patt" im Jahr 1990, gilt unsere Hauptaufmerksamkeit den eigenen Filmen – neustes Beispiel, wenn auch wegen seinem Guerilla-Charakter nicht repräsentativ für unser teambasiertes Schaffen, ist "Flou Flou".

Seit dem Beginn unserer Produzententätigkeit im Jahr 2002 entstehen im SWAMP auch Filme externer Regisseure und Produzenten. Das aktuellste Beispiel ist 'Lola & Fred' von Chrigu Heuer. Der Film "From here to immortality" von Luise Hüsler ist noch in der Entstehung.

Oder "Bobby": Innerhalb von 48 Stunden erblickte dieser kleine Film und sein Hauptdarsteller die Welt. "Talent Screen" hatte einen Wettbewerb zum Thema "Lächeln und Putzen" ausgeschrieben, über 100 Teams machten mit. Unsere Young-Stars legten eine 48-Stunden-Pause in der Produktion von "Tragic Losers" ein und wurden mit ihrem Beitrag "Bobby" zu "Happy Winners". Das Publikum (einmal mehr! Vielen Dank!) krönte den kurzen Streifen per Applaus zu ihrem Liebling.

"Hang Over", ein Animationsfilm von Rolf Brönnimann, gelangte an den Solothurner Filmtagen 2005 zur Uraufführung und wurde von den Zuschauerinnen und Zuschauern mit dem Publikumspreis ausgezeichnet - unserem fünften!
Im Herbst 2005 gelangt "Hang Over" als Vorfilm von Tim Burtons neuem Puppenanimationshammer "Corpse Bride" in die Schweizer Kinos!

Im Jahr davor waren es "Poldek" von Claudius Gentinetta und "AVE", der Erstlingsfilm von Raphael Gschwind, die ebenfalls in unserem Studio entstanden.

Der Film davor hiess "Credo". Das tönt vielleicht wie etwas zum Gähnen Langweiliges aus dem Religions- oder Lateinunterricht. Aber bei diesem Credo hier handelt es sich um einen temporeichen Film mit einigen Überraschungen...

"Patt" ist ein Film über Mechanismen und Unsinn der Schweizer Armee. "Hoffen auf bessere Zeiten" handelt von Waffenfabrikation und -handel und "Grüezi" äussert sich zum täglichen Rassismus.

Die meisten dieser Filme gewannen verschiedene wichtige Auszeichnungen rund um den Erdball, aber es gibt auch Leute, denen sie nicht gefielen:
Nach der Ausstrahlung von "Patt" durch das Schweizer Fernsehen wurde eine Beschwerde auf Konzessionsverletzung gegen die SRG (Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft) eingereicht (wir gewannen), das Bundesamt für Kultur wollte "Grüezi" nicht mit einer Qualitätsprämie auszeichnen (sie gewannen), und eine ältere Dame aus Genf schrieb sich in einem
Leserbrief an eine welsche Tageszeitung ihren Ärger über ein Interview von der Seele, das aus Anlass der Selektion von "Grüezi" und "Hoffen auf bessere Zeiten" am Trickfilmfestival Annecy mit Jonas Raeber geführt worden war.
Der Versuch, der Dame eine Videokassette unserer Filme zu schicken, hatte ebenfalls einen Brief zur Folge. Daraus wäre beinahe der Fortsetzungsfilm von "Grüezi" geworden...